Angeblich gut bei Krebs: Wie verlässlich ist die neue Covid-Impfstoff Krebsstudie wirklich?
Die Medien sind ziemlich begeistert davon...
Eine medizinische Studie über die Wirkung von COVID-19-Impfungen bei Krebspatienten hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Die Kernaussage: Wer sich während einer Immuntherapie impfen ließ, soll länger überlebt haben als Ungeimpfte. Doch bei genauerer Betrachtung offenbaren sich deutliche methodische Grenzen und viele offene Fragen.
Das Forschungsteam untersuchte Krankheitsverläufe von Patienten mit Lungen- und Hautkrebs. Jene, die innerhalb von 100 Tagen nach Beginn ihrer Immuntherapie geimpft wurden, lebten im Durchschnitt 16 bis 17 Monate länger als jene ohne Impfung.
Was zunächst vielversprechend klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Ergebnis einer retrospektiven Analyse – einer nachträglichen Datenauswertung, die lediglich Zusammenhänge aufzeigt, aber keine Ursachen belegen kann. Das Verfahren beruht auf Beobachtungen und statistischen Vergleichen, ohne die Kontrollmechanismen einer randomisierten Studie.
Fachleute wie der US-Arzt Pierre Kory weisen darauf hin, dass aus solchen Daten keine definitive Aussage über den Nutzen der Impfung abgeleitet werden kann. Die Impfungen könnten eine Rolle spielen – doch ebenso Lebensstil, Vorerkrankungen oder Unterschiede in der Behandlung.
Fakt ist: Die Krebsraten sind seit den Covid-Impfkampagnen, weltweit massiv explodiert, wovon zahlreiche Wissenschaftler und Ärzte berichtet haben. Hier keinen Zusammenhang zu erkennen, grenzt an Blindheit oder Ignoranz.
Das schein-unabhängige Fachjournal Nature, das die Ergebnisse veröffentlichte, und ziemlich wahrscheinlich von der Pharma längst korrumpiert wurde, formulierte entsprechend vorsichtig: Es gebe eine beobachtete Verbindung, aber keinen nachweisbaren ursächlichen Effekt. In vielen Medienberichten ging diese Differenzierung verloren – und aus einer interessanten Beobachtung wurde ein vorschnell gefeiertes „medizinisches Wunder“.
Wenn Interpretation zu Schlagzeilen wird
Die unterschiedliche Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse ist kein neues Phänomen. Studien mit positiven oder spektakulären Ergebnissen finden leichter ihren Weg in die großen Schlagzeilen, während Untersuchungen mit unklaren oder kritischen Resultaten oft weniger Sichtbarkeit erhalten.
Dr. Kory kritisiert diese Entwicklung als Ausdruck einer zu engen Verbindung zwischen Wissenschaft, Medien und wirtschaftlichen Interessen. Er verweist auf eine Analyse von 2017 mit dem Titel „The Disinformation Playbook“, die dokumentiert, wie finanzielle und politische Einflussnahme wissenschaftliche Publikationen prägen kann – sei es durch gezielte Studienförderung oder durch selektive Veröffentlichung.
Diese Mechanismen zeigen sich auch jenseits der Impfdebatte.
Etwa in der Forschung zu Vitamin D: Seit Jahren wird über die Bedeutung dieses Hormons für das Immunsystem diskutiert. Viele Studien beschreiben einen Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und erhöhtem Risiko für Infektionen oder Tumorerkrankungen. Trotzdem bleibt das Thema wissenschaftlich und politisch umstritten.
Vitamin D, Forschung und Verantwortung
Mehrere internationale Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D den Krankheitsverlauf bei Atemwegserkrankungen günstig beeinflussen kann. Dennoch gelten die offiziellen Zufuhr-Empfehlungen vieler Gesundheitsbehörden weiterhin als sehr konservativ. Wichtig zu beachten ist auch der Unterschied zwischen dem pflanzlichen Vitamin D2 und dem tierischen Vitamin D3. Dies kann vom pflanzlichen D2 nicht ersetzt werden, wobei es auch im Verdacht steht, das pflanzliches D2 auf dauer eher zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.
Besonders Menschen in nördlichen Breitengraden, Ältere und sozial Schwächere sind nachweislich häufig Vitamin D unterversorgt. Der Mangel kann das Immunsystem beeinträchtigen, das Risiko chronischer Erkrankungen erhöhen und auch die Reaktion auf Therapien beeinflussen. Bei der offiziell nicht empfohlenen, hochdosierter Vitamin D Einnahme, ist es unabdingbar, Vitamin K2 und Magnesium zuzuführen, damit das Calcium in den Knochen bleibt.
Einige Fachleute fordern daher, Prävention ernster zu nehmen – etwa durch Aufklärungskampagnen, regelmäßige Bluttests und kostengünstige Supplemente. Präventive Maßnahmen könnten langfristig wesentlich mehr bewirken als teure Medikamente oder Impfprogramme.
Für Bürger und Patienten bedeutet das:
Wissenschaftliche Informationen sollten stets im Kontext betrachtet werden – wer die Studie finanziert, wie sie aufgebaut war und welche Daten eventuell fehlen. Nur ein ganzheitlicher Blick verhindert vorschnelle Schlussfolgerungen.
Alternative Medienkompetenz als Schlüssel
Das unabhängige Format Redacted News hat die besprochene Studie in einem aktuellen Beitrag kritisch eingeordnet und dabei auch auf die Rolle der Medien hingewiesen. Die Analyse zeigt, wie differenziert man zwischen Daten, Interpretation und öffentlicher Kommunikation unterscheiden muss.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, findet dort Hintergrundinformationen, Quellen und eine nachvollziehbare Diskussion der offenen Fragen. Denn echte Aufklärung entsteht nicht durch Vertrauen in Überschriften – sondern durch kritisches Denken über ihre Herkunft.
Bleiben Sie aufmerksam, vergleichen Sie Informationen und werten Sie Belege selbst. Wissenschaft lebt von Diskussion, nicht von Gewissheit.
Sehen Sie sich die aktuelle Sendung von Redacted News vom 28.10.25 an, die wir für das deutsche Publikum übersetzt und autovertont haben.
Die Medien lügen über diese „Wunder-Krebsstudie“ - Hier ist, was sie verheimlichen | Redacted News Deutsch:
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